Geschichte

Eröffnung 1972, Foto: Archiv EJZ

Das Altenheim St. Georg in Lüchow geht auf zwei historische Stiftungen zurück, die seit dem 15. Jahrhundert der Versorgung armer, alter und hilfsbedürftiger Menschen dienten. Über viele Jahrhunderte wurden Bedürftige dort untergebracht und unterstützt. In den 1960er Jahren entstand schließlich die Idee, diese Tradition in Form eines modernen Altenheims weiterzuführen. Unter der Leitung von Propst Karl Gehrke wurde der Verein für Altershilfe gegründet, und nach intensiver Planung sowie schwierigen Baubedingungen konnte das Altenheim St. Georg 1972 eröffnet werden.

In den folgenden Jahren wurde die Einrichtung schrittweise ausgebaut und weiterentwickelt. Es kam zu mehreren Leitungswechseln, und die organisatorischen Strukturen wurden gefestigt. Gleichzeitig wurden zusätzliche Gebäude errichtet, Räume erweitert und modernisiert sowie die Zahl der Pflegeplätze erhöht. In den 1980er und 1990er Jahren standen vor allem umfangreiche Umbauten, technische Verbesserungen und Anpassungen an neue gesetzliche Rahmenbedingungen im Mittelpunkt, etwa durch die Einführung der Pflegeversicherung. Auch die Betreuung und Pflege wurden zunehmend professionalisiert. Ende der 1990er Jahre wurde das Altenheim durch große Sanierungs- und Umbaumaßnahmen weitgehend modernisiert und erhielt im Wesentlichen seine heutige bauliche Struktur.

Ab 2000 wurde das Altenheim weiter modernisiert und strukturell neu ausgerichtet. Es folgten weitere bauliche Maßnahmen, technische Verbesserungen und Anpassungen an gesetzliche Vorgaben im Pflegebereich. Gleichzeitig prägten personelle Wechsel und organisatorische Veränderungen die Entwicklung. Die Corona-Pandemie stellte eine besondere Herausforderung dar, während Digitalisierung und Infrastruktur weiter ausgebaut wurden.